Theater und Flohmärkte gefallen uns besonders gut.

Angelika und Laurie

Angelika ist seit Dezember 2015 die Patin von Laurie.
Sie sagt: „Nachdem ich mein Berufsleben beendet hatte, habe ich nach einer Alternative gesucht, die mir Spaß macht, aber auch fordert. Da ich zu dieser Zeit gerade mein erstes Enkelkind erwartete, war es nahe liegend etwas mit Kindern zu machen. Ich überlegte, evtl. in einer Arche o.ä. mitzuarbeiten, als mir eine Freundin den Link vom Patenprojekt schickte.

Nach einer Zeit der Interviews, gegenseitigem Kennenlernen mit Christiane und Silvia vom Patenprojekt war nach ca. einem Dreivierteljahr ein Patenkind gefunden.

Meinem Patenkind Laurie bin ich dann erstmals auf dem Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz begegnet. Es war das vom Patenprojekt organisierte erste Treffen zwischen Patenkind und Patin. Ich war sehr gespannt, weil ich ja nicht wusste wie sich mein neues Patenkind mir gegenüber verhalten wird. Und dann stand Laurie mit ihrer Mama, die ich bereits kannte, vor mir und wir lächelten uns an. Sie nahm mich gleich bei der Hand und wir gingen gemeinsam mit ihrer Mama über den Weihnachtsmarkt. Der Anfang war gemacht, es stimmte gleich zwischen uns.
Das ist nun schon über 2 Jahre her und Laurie ist im Dezember 9 Jahre alt geworden. 

Wenn alles klappt, sehen wir uns jedes zweite Wochenende, an dem sie auch bei mir übernachtet. Dann spielen oder basteln wir und unternehmen viel zusammen. Zum Basteln verwenden wir meist Materialien, die wir im alltäglichen Leben sammeln. So haben wir aus Klorollen ein Puppentheater gebastelt, mit dem wir uns gegenseitig Stücke vorspielen. Oder wir sammeln Verpackungen für unseren Kaufmannsladen.

Da wir beide gern ins Theater gehen, nutzen wir unsere Wochenenden auch dazu oder gehen auf Flomärkte, wo wir meist günstig Spiele kaufen, denn wir spielen auch gern.

Manchmal bringt Laurie auch ihre große Schwester mit oder wir treffen uns mit einer anderen Patentochter und deren Patin. Manchmal sind wir aber auch „in Familie“; mein Sohn, meine Schwiegertochter,  meine Enkelin, Laurie und ich.

Ich finde es sehr schön, dass Laurie sich so selbstverständlich in mein Leben integriert und dass ich am Leben von Laurie teilhaben darf. Es freut mich auch, dass ich ihr andere Sichtweisen zeigen kann. 

Zu ihrer Mama habe ich einen guten Kontakt und wir tauschen uns hinsichtlich Lauries Wohl offen und ehrlich aus. Ich hoffe, dass Laurie noch ganz lange Spaß daran hat zu mir zu kommen und ihren Weg auch mit mir gemeinsam zu gehen.“

– Berlin im März 2018 –

Und die Mama von Laurie sagt zu der Patenschaft: „Ich bin durch eine Freundin an das Patenprojekt gekommen. Das Kennenlernen mit der Patin war von Anfang an positiv, wir haben uns gleich gut verstanden, somit war mir klar, Angelika passt auch zu meiner Tochter. Die Wochenenden, an denen meine Kleine zu Angelika geht, tun uns allen gut. Heute nach über zwei Jahren ist Angelika nicht mehr weg zu denken aus unserem Leben und ist ein Teil von uns, besonders natürlich von meiner Kleinen.

Jetzt kommt eine etwas schwerere Zeit da Angelika eine schwere Operation vor sich hat. Das wird sich mit Sicherheit in unserem Lebensablauf bemerkbar machen. 

Wie es der Zufall so wollte, kam es vor Kurzem dann dazu, dass auch für meine große Tochter (13 Jahre alt) eine Patin gefunden wurde. Auch da passte es wie Topf und Deckel. Das wird jetzt in der schweren Zeit für die Kleine ein bisschen Trost sein, da auch sie sich mit der Patentante ihrer großen Schwester gut versteht und bei Treffen auch mal mit dabei sein kann. Wir hoffen auf eine noch lange schöne Zeit gemeinsam mit unseren Patinnen und dem Patenprojekt.“